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MediaCenter Begriffserklärung |
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| Begriff | Glossar |
| AC-3 | AC-3 (Audio Coder 3) ist ein digitales Mehrkanaltonsystem. AC3 liefert bis zu 8 Kanäle und wird zum Beispiel bei Dolby Digital 5.1/7.1 oder bei DTS verwendet. Oft erfolgt die Angabe auch zusammen mit der Anzahl der Kanäle (z.B. AC3 2.0, DD 5.1). |
| Aspect Ratio | Unter Aspect Ratio versteht man das Seitenverhältnis eines Bilds. Gebräuchlich sind 4:3 für TV und 16:9 für TV und DVD, wobei das 16:9 Format auch im TV langsam das 4:3 Format ablöst. Mit Computermonitoren kommt noch das Format 16:10 hinzu. |
| Audiocodec | Ein Audiocodec ist ein Programm, um Signale oder Daten zu decodieren. Dies geschieht bei analogen Signalen allerdings nicht verlustfrei, da durch Datenkompression Qualitätsverluste eintreteten können. Bekannte Audiocodecs sind Lame, DScaler, AC-3 Filter und ihre komerziellen Varianten von Cyberlink (Power DVD), Intervideo oder Nero. |
| Bildwiederholfrequenz | Die Bildwiederholfrequenz (Vertikalfrequenz) gibt die Anzahl der Bildwechsel pro Sekunde wieder und wird in Hertz angegeben. |
| Bob | Bob ist ein Videomodus um Halbbilder wieder in Vollbilder zusammenzusetzen |
| Cinemascope | Cinemascope bezeichnet das Bildseitenverhältnis 21:9 welches oft in Kinos seinen Einsatz findet. |
| Demuxen | Von demultiplexen („demuxen“) spricht man im Zusammenhang mit Videodatenströmen. Bei den meisten Video-Formaten sind die Information zu den Bildern, zum Ton und ggf. zu weiteren Daten durch ein Multiplex-Verfahren zu einem Datenstrom zusammengefügt worden. Das Trennen dieser Informationen wird ebenfalls als demultiplexen bezeichnet. In der Praxis der Videobearbeitung hat sich hierfür der Begriff demuxen eingebürgert. |
| Dolby Digital | Dolby Digital ist ein digitales Mehrkanaltonsystem der Firma Dolby. Dolby Digital unterstützt bis zu acht Kanälen. Dieses Tonformat ist vor allem für DVDs der Standard in Sachen Mehrkanaltonsystem und ist wesentlich weiter verbreitet als der Konkurrent DTS. Dolby Digital lässt sich mittlerweile aber auch oft bei Spielfilmen über DVB geniesen. Beispiel hierfür sind z.B. Premiere oder Pro7/Sat1. |
| DTS | DTS ist ein digitales Mehrkanaltonsystem der Firma Digital Theater Systems und steht in Konkurrenz zu Dolby Digital. DTS stellt bis zu acht Kanäle zur Verfügung. Das bekanntestet DTS Format dürfte 96/24 sein. Dabei wird it 96 Khz abgetastet und auf 24 bit quantisiert. Auf DVD ist DTS als Ersatz für Dolby Digital oder Zugabe nur selten zu finden. |
| DVD-5 | DVD-5 bezeichnet die heutige Standard-DVD mit einem Fassungsvermögen von 4.7 GB. Diese DVDs haben nur einen Layer (einseitig). |
| DVD-9 | DVD-9 bezeichnet eine einseitige DVD mit allerdings 2 Layern, wobei ein Layer halbtransparent ist. Diese DVDs haben Fassungsvermögen von 8,5 GB. Im Handel sind die DVDs unter dem Namen Double Layer bekannt. |
| H.264 | H.264 ist ein Standard zur hocheffizienten Videokompression. Im Jahr 2003 wurde der Standard verabschiedet. H.264 wurde nicht auf einen spezifischen Verwendungszweck zugeschnitten, sondern entfaltet seine Leistung in einem recht breiten Spektrum an Anwendungen (HDTV, VideoCams). |
| HDMI | HDMI (High Definition Multimedia Interface) ist eine ab Mitte 2003 entwickelte Schnittstelle für die volldigitale Übertragung von Audio- und Video-Daten in der Unterhaltungselektronik. Sie vereinheitlicht existierende Verfahren, erhöht gegenüber diesen die Qualitätsmerkmale und bietet weiterhin auch ein zusammenhängendes Kopierschutz-Konzept. Aktuell ist die seit 10. November 2006 vorliegende Version 1.3a. HDMI ist abwärtskompatibel zu DVI-D (Digital Visual Interface), der bis zur Einführung von HDMI einzigen weitverbreiteten digitalen Schnittstelle für Videodaten. Der Kopierschutz HDCP wird gegebenenfalls vom Videomaterial-Hersteller (z. B. in CSS-codierten DVDs) über Steuerbits aktiviert und erfordert dann laut Vorschrift an beiden Schnittstellen einen Hardware-Chip, der das Videosignal auf der digitalen Ausgangsleitung kodiert bzw. anschließend im Display dekodiert. Ohne HDCP-Chip bleibt sonst das Display dunkel oder zeigt Farbrauschen, außerdem kann in sogenannten „HD ready“-Geräten noch eine evtl. vorhandene analoge Ausgangsschnittstelle (progressive Komponentensignale YPbPr) beeinflusst werden (z. B. nur Standard-Auflösung), um hochwertige Kopien zu verhindern. |
| HDTV | HDTV steht für High Definition TeleVision. Unter HDTV versteht man heute die drei Varianten 1080i, 1080p und 720p. 1080i hat eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixel und 60 Halbbilder pro Sekunde. 1080p hat eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixel und 24 Vollbilder pro Sekunde 720p hat eine Auflösung von 1280 x 720 Pixel und 50 Vollbilder pro Sekunde. |
| Hertz | Hertz bezeichnet die Bildwiederholfrequenz (Bilder pro Sekunde). Bei einer niedrigen Bildwiederholfrequenz (50 Hz) nimmt man meist nich ein leichtes Flimmern war, bei einer höheren (100 Hz) nicht mehr. |
| Interlace | Interlace bezeichnet das Halbbildverfahren, das heißt das zwei Halbbilder wie beim TV-Bild übereinander angesetzt werden. |
| UVD | Der Unified Video Decoder ist ein Videoprozessor der Firma AMD. Die ersten Produkte, in die er integriert wurde, waren die ATI Radeon HD 2400 und 2600 der ATI-Radeon-HD-2000-Serie. Bei der Wiedergabe von bestimmten Videoformaten kann der UVD die Decodierarbeit übernehmen und somit den Hauptprozessor entlasten. Dabei können alle Stufen des Decodierens der HD-Formate H.264 und VC-1 übernommen werden. |
| Videocodec | Ein Videocodec ist ein Programm, um Signale oder Daten zu decodieren. Dies geschieht bei analogen Signalen allerdings nicht verlustfrei, da durch Datenkompression Qualitätsverluste eintreteten können. Bekannte MPEG-2 Videocodecs sind DivX, DScaler, Stinkys und ihre komerziellen Varianten von Cyberlink (Power DVD), Intervideo oder Elecard. |
| Weave | Weave ist ein Videomodus um Halbbilder wieder in Vollbilder zusammenzusetzen. |
| Definition | |
