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Donnerstag, 08. November 2007 um 19:26

Amiga 500

Amiga

Der Amiga 500 wurde 1986 zeitgleich mit dem Amiga 2000 eingeführt. Zielgruppe des 500er waren jedoch Heimanwender, insbesondere Spielefreaks. Den Ruf als Spielecomputer wurde er auch nie wieder los. Mit 5 Millionen verkauften Exemplaren ist er auch der bisher erfolgreichste aus der Amiga-Serie. Die beliebtesten Erweiterungen für den A500 waren eine Speichererweiterung, ein zusätzliches Disketten-Laufwerk und eine Festplatte.

Technische Daten:

Erscheinungsjahr: 1986
Neupreis: 1100.-
Prozessor Motorola MC68000 mit 7.14 Mhz
Arbeitsspeicher: 512 KByte
ROM: 256 KByte Kickstart-ROM
Grafik-Chipsatz: VSLI Chip OCS
Sound: 4 Stimmen 22 KHz 8-bit Stereo
Betriebssystem: Amiga OS 1.2 oder 1.3
Schnittstellen extern: 2 Joystick (davon 1 Mouse), 1 RS 232C (Centronics), 1 seriell, 1 Floppy, 1 RGB-Video, 1 Stereo-Ausgang
Schnittstellen intern: 1 Speichererweiterung, 1 Zorro II Steckplatz
Grafik: max. Auflösung 640x512
max. Farben 4096 (Ham6)
Diskettenformat: 3,5'', 880 KByte, 2DD

 

Amiga 500 plus

AmigaDer Amiga 500 plus war nur eine leicht modifzierte Version des Ur-500er. Er erschien 1991 und verkaufte sich für seine eigentlich nicht mehr ganz taufrische Ausstattung ganz gut.

 

 

Technische Daten:

Erscheinungsjahr: 1991
Neupreis: 600.-
Prozessor Motorola MC68000 mit 7.14 Mhz
Arbeitsspeicher: 1 MByte
ROM: 256 KByte Kickstart-ROM
Grafik-Chipsatz: VSLI Chip ECS
Sound: 4 Stimmen 22 KHz 8-bit Stereo
Betriebssystem: Amiga OS 2.0 oder 2.0
Schnittstellen extern: 2 Joystick (davon 1 Mouse), 1 RS 232C (Centronics), 1 seriell, 1 Floppy, 1 RGB-Video, 1 Stereo-Ausgang
Schnittstellen intern: 1 Speichererweiterung, 1 Zorro II Steckplatz
Grafik: max. Auflösung 1280x512
max. Farben 4096 (Ham6)
Diskettenformat: 3,5'', 880 KByte, 2DD

 

Amiga 600

AmigaDer Amiga 600 war eigentlich der legitime Nachfolger des Amiga 500 und erschien 1992 in mehreren Versionen (unter anderem als 600 HD mit integrierter Festplatte). Da er aber im Prinzip immer noch die selben Daten wie der Amiga 500 aufzuweisen hatte, wurde der A 600 einer der größten Flops von Commodere. Gründe waren unter anderem die mittlerweile veraltete Technik, sowie der zu hohe Preis.

 

Technische Daten:

Erscheinungsjahr: 1992
Neupreis: 790.-
Prozessor Motorola MC68000 mit 7.14 Mhz
Arbeitsspeicher: 1 MByte
ROM: 512 KByte Kickstart-ROM
Grafik-Chipsatz: VSLI Chip ECS
Sound: 4 Stimmen 22 KHz 8-bit Stereo
Betriebssystem: Amiga OS 2.0 oder 2.0
Schnittstellen extern: 2 Joystick (davon 1 Mouse), 1 RS 232C (Centronics), 1 seriell, 1 Floppy, 1 RGB-Video, 1 Stereo-Ausgang
Schnittstellen intern: 1 PCMIA, 1 IDE
Grafik: max. Auflösung 720x512
max. Farben 4096 (Ham6)
Diskettenformat: 3,5'', 880 KByte, 2DD

Amiga 1000

AmigaDer Amiga 1000 war der Ur-Amiga und erschien 1985. Sensationell waren damals vor allem seine Hardwareausstattung und sein Multitasking-Betriebssystem. Das OS war nicht wie bei seinen Nachfolgern im ROM, sondern auf Diskette, um schneller und einfacher Updates nachreichen zu können. Allerdings war die Speicherausstattung etwas mager, konnte jedoch bis auf 8,5 MByte erweitert werden.

 

Technische Daten:

Erscheinungsjahr: 1985
Neupreis: 3200.-
Prozessor Motorola MC68000 mit 7.14 Mhz
Arbeitsspeicher: 256 KByte
ROM: 8 KByte Bootstrap-ROM
Grafik-Chipsatz: VSLI Chip OCS
Sound: 4 Stimmen 22 KHz 8-bit Stereo
Betriebssystem: Amiga OS 1.0 bis 1.3
Schnittstellen extern: 2 Joystick (davon 1 Mouse), 1 RS 232C (Centronics), 1 seriell, 1 Floppy, 1 RGB-Video, 1 Stereo-Ausgang
Schnittstellen intern: Mehrere Speicherwerweiterung, 1 Festplatte
Grafik: max. Auflösung 640x512
max. Farben 4096 (Ham6)
Diskettenformat: 3,5'', 880 KByte, 2DD

Amiga 1200

Amiga1992 erschien der A 1200, der im Grunde ähnlich mit dem Amiga 4000 ist. Hauptunterschied ist das andere Gehäuse, der A1200 ist wieder ein Tastaturcomputer, wie schon seine Ur-Ahnen. Nachteil der Sache ist der fehlende Platz für mehr Erweiterungen. Auch der Amiga 1200 hatte das neuere Grafikmodul AGA, und auch ihn gab es mit bereits eingebauter Festplatte.

Technische Daten:

Erscheinungsjahr: 1993
Neupreis: 650.-
Prozessor Motorola MC68EC020 mit 14.28 Mhz
Arbeitsspeicher: 2 MByte
ROM: 512 KByte Kickstart-ROM
Grafik-Chipsatz: VSLI Chip AGA
Sound: 4 Stimmen 22 KHz 8-bit Stereo
Betriebssystem: Amiga OS 3.0 oder 3.1
Schnittstellen extern: 2 Joystick (davon 1 Mouse), 1 RS 232C (Centronics), 1 seriell, 1 Floppy, 1 RGB-Video, 1 Stereo-Ausgang, eingebauter TV-Modulator
Schnittstellen intern: 1 PCMIA, 1 Zorro II Steckplatz, 1 IDE
Grafik: max. Auflösung 1280x512
max. Farben 16.7 Mio
Diskettenformat: 3,5'', 880 KByte, 2DD

Amiga 2000

AmigaDer Amiga 2000 ähnelt technisch stark dem A500, kann aber wegen seiner Bauart als Desktop-Computer wesentlich besser aufgerüstet werden. In Deutschland gab es zwei Varianten, die Version A und B. Die Version B ist leicht modifiziert und hat unter anderem einen weiteren Video-Slot, und bereits den neueren FatAgnus Chip

 

Technische Details:

Erscheinungsjahr: 1987 (Version B 1988)
Neupreis: 2400.-
Prozessor Motorola MC68000 mit 7.14 Mhz
Arbeitsspeicher: 1 MByte
ROM: 256 KByte Kickstart-ROM
Grafik-Chipsatz: VSLI Chip OCS (Version B ECS)
Sound: 4 Stimmen 22 KHz 8-bit Stereo
Betriebssystem: Amiga OS 1.2 bis 2.0
Schnittstellen extern: 2 Joystick (davon 1 Mouse), 1 RS 232C (Centronics), 1 seriell, 1 Floppy, 1 RGB-Video, 1 Stereo-Ausgang
Schnittstellen intern: 1 Speichererweiterung, 5 Zorro II Steckpätze, 1 IDE, 1 Videoerweiterung, 1 CPU Erweiterung
Grafik: max. Auflösung 720x512
max. Farben 4096 (Ham6)
Diskettenformat: 3,5'', 880 KByte, 2DD; 5,25 '' optional

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Amiga 3000

AmigaDer Amiga 3000 ist ähnlich ausgestattet wie der Amiga 600, nur in einem Desktop-Gehäuse und später auch als Tower. Serienmäßig enthalten war eine Festplatte, die sich allerdings als sehr langsam erwies. Neu waren die Steckplätze Zorro III, eine Weiterentwicklung der Zorro II Steckplätze der alten Amiga-Generation. Allerdings hemmte auch hier wieder der relativ hohe Preis den Erfolg.

Technische Details:

Erscheinungsjahr: 1990
Neupreis: 2700.-
Prozessor Motorola MC68RC030 mit 25 Mhz, Co-Prozessor MC 68881
Arbeitsspeicher: 2 MByte
ROM: 512 KByte Kickstart-ROM
Grafik-Chipsatz: VSLI Chip ECS mit Flickerfixer
Sound: 4 Stimmen 22 KHz 8-bit Stereo
Betriebssystem: Amiga OS 2.0 oder Unix V4
Schnittstellen extern: 2 Joystick (davon 1 Mouse), 1 RS 232C (Centronics), 1 seriell, 1 Floppy, 1 RGB-Video, 1 Stereo-Ausgang
Schnittstellen intern: 4 Zorro III Steckplätze, 1 SCSI, 1 CPU-Erweiterung, Speichererweiterung, 2 ISA-Steckplätze
Grafik: max. Auflösung 1280x512
max. Farben 4096 (Ham6)
Laufwerke: 1 3,5'', 880 KByte, 2DD
1 SCSI Festplatte 40 MB

Amiga 4000

AmigaDer 4000er ist das momentane Flaggschiff der Amiga-Reihe. Der Rechner verfügt über einen 50 Mhz Prozessor. Es gibt auch eine billigere Variante mit einem 30 Mhz Prozessor. Wie der A 1200 besitzt auch der Amiga 4000 einen AGA Grafikchipsatz. Der Rechner wurde bis zur Übernahme druch Escom nicht mehr gebaut; Escom legte ihn dann neu auf. Von da an war er dann auch in einem Tower-Gehäuse untergebracht. Der Speicher bei deser Version ist sogar aufrüstbar bis 2 GByte.

Technische Details:

Erscheinungsjahr: 1992
Neupreis: 3999.-
Prozessor Motorola MC68040 mit 50 Mhz, Co-Prozessor
Arbeitsspeicher: 6 MByte (2 MByte Chip-Ram, 4 MByte Fast-Ram)
ROM: 512 KByte Kickstart-ROM
Grafik-Chipsatz: VSLI Chip AGA
Sound: 4 Stimmen 22 KHz 8-bit Stereo
Betriebssystem: Amiga OS 3.0
Schnittstellen extern: 2 Joystick (davon 1 Mouse), 1 RS 232C (Centronics), 1 seriell, 1 Floppy, 1 RGB-Video, 1 Stereo-Ausgang, 1 SCSI2
Schnittstellen intern: 5 Zorro III Steckplätze, 1 SCSI2, 1 CPU-Erweiterung, Speichererweiterung, 4 ISA-Steckplätze, 2 Videoerweiterung, 1 IDE
Grafik: max. Auflösung 1280x512
max. Farben 16,7 Mio.
Laufwerke: 1 3,5'', 880 KByte, 2DD 2 HD
1 SCSI Festplatte 40 MB

Amiga CDTV

AmigaDer Amiga CDTV war seiner Zeit weit voraus. Dummerweise zu weit. Der Rechner war als CD-Player und Video-Disc-Player gedacht, damit er zur heimischen Stereoanlage passte, wurde ihm ein schwarzer Look verpasst. Das Herz des CDTV bildete ein A 500 mit 1 MByte RAM und ein CD-Laufwerk.

 

Technische Details:

Erscheinungsjahr: 1991
Neupreis: 1999.-
Prozessor Motorola MC68000 mit 7.14 Mhz
Arbeitsspeicher: 1 MByte
ROM: 256 KByte Kickstart-ROM
Grafik-Chipsatz: VSLI Chip OCS
Sound: 4 Stimmen 22 KHz 8-bit Stereo
Betriebssystem: Amiga OS 3.0
Schnittstellen extern: 2 Joystick (davon 1 Mouse), 1 RS 232C (Centronics), 1 seriell, 1 Floppy, 1 RGB-Video, 1 Stereo-Ausgang
Schnittstellen intern: 1 Zorro II Steckplatz, Speichererweiterung
Grafik: max. Auflösung 640x512
max. Farben 4096
Laufwerke: 1 CD-Laufwerk Single Speed

Amiga CD 32

AmigaDie Konsole Amiga CD 32, sollte Commodore helfen auf dem Konsolenmarkt Fuß zu fassen. Der Start war auch hervorragend nur, kam dann zu wenig neue Software nach, meistens nur Konvertierungen vom A 1200, der auch das Herz dieser Konsole bildet.

 

Technische Details:

Erscheinungsjahr: 1994
Neupreis: 799.-
Prozessor Motorola MC68EC020 mit 14,28 Mhz
Arbeitsspeicher: 2 MByte
ROM: 512 KByte Kickstart-ROM
Grafik-Chipsatz: VSLI Chip AGA
Sound: 4 Stimmen 22 KHz 8-bit Stereo
Betriebssystem: Amiga OS 3.1
Schnittstellen extern: 2 Joystick (davon 1 Mouse), eingebauter TV Modulator, 1 SVHS, 1 Pal-Video und Composite, 4 Kanal Stereo Ausgang, Erweiterungsport fuer FMV-Modul bzw A1200-Erweiterung, 182polige PS/2-Expansion-Bus (u.a. für das MPEG-Modul) Aux-Anschluß (für eine externe Tastatur)
Schnittstellen intern: CD-Rom
Grafik: max. Auflösung 1280x512
max. Farben 16,7 Mio.
Laufwerke: 1 CD-Laufwerk Double Speed
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