Meistgelesene Artikel
- Emulatoren
- Modelle
- Review: Technotrend TT-budget C-1501 mit CI
- Neue Sat-Frequenzen für Pro7/Sat1 Gruppe
- Digital Everywhere Floppy DTV (DVB-S/-C)
- Mainboard AS Rock A780 FullDisplayPort
- Review: Sapphire Radeon HD3450 256 MB
- Gehäuse: Asus Pundit P1-AH2 / Pundit M2-A690G
- Review: Technotrend TT-connect CT-3650 CI
- Thumbnails und Icons für TV- und Radio Sender
| Geschichte |
|
|
|
| Donnerstag, 08. November 2007 um 18:59 |
1982Wie alles begann. Die Firma HiToro sucht einen neuen Namen und entscheidet sich für das spanische Wort von Freundin: Amiga. Urpsrünglich wollte die Firma eine Spielekonsole entwickeln, entschied sich dann aber doch einen vollwertigen Computer mit dem Schwerpunkt Spiele zu entwickeln. In heutzutage unvorstellbarer Einzelfertigung wurden die meisten Komponenten für den ersten Protoytp vorbereitet. Die Entwickler hießen Jay Glenn Miller, R.J. Mical, Carl Sassenrath. Nachdem mittlerweile die Konsolen rückgängig waren, und richtige Computer wie der C 64 die Marktgewinner waren, entschied man sich den Amiga in ein PC-ähnliches Gehäuse zu stecke; dem Lorraine (der spätere A 1000). Ursprünglich sollte der erste Amiga nur 64 KByte Ram-Speicher mitbringen, doch Jay Glenn Miller hielt 512 KByte für angebrachter. Als Amiga dann von Commodore übernommen wurde, entschied David Needle aber das es doch nur 256 KByte sein sollten. paul.irema 1983Das Grundkonzept für den ersten Amiga war fertig 1984Das Amiga Modell wurde auf der CES mehreren potentiellen Geldgerben wie z.B. Sony oder Apple vorgeführt. Das Vorführprogramm war das berühmte Boingball-Demo, von dem der Amiga auch sein damals noch inoffzielles Logo hat. Firmen wie Apple und Commodore zeigten sich zwar interessiert, doch ging den Entwicklern langsam das Geld aus. Im Herbst 1984 war es soweit. Commodore kaufte Amiga Inc. mit der kompletten Belegschaft für die stolze Summe von 27.1 Mio $. Die Mitarbeiter wurden noch aufgestockt, weil Commodore möglichst schnell ein marktreifes Produkt präsentieren wollte. Durch Entwicklungsverzögerungen und Änderungswünsche von seiten Commodores konnte man aber nicht mehr am Weihnachtsgeschäft 1984 mitverdienen. 1985Auch auf der CES im Januar konnte der Amiga nicht vorgestellt werden, da es noch Probleme mit dem Amiga OS gab. Es wurden einige Prototypen ( Blackbox Amigas ) gebaut, um z.B. Softwarefirmen die Entwicklungsarbeit zu erleichtern. Später konnte er auch die vorgesehenen 4096 Farben darstellen, obwohl es vorher nur 320 waren. Commodore hatte die Idee, die Signalschaltungen der ursprünglichen Cips auf einen eigenen zu verlegen. So wurde auch das Farbenproblem gelöst. Mit dem Soundchip ( 4 Kanäle Stereo ) war die Hardware fertig und der Amiga konnte Premiere feiern. Am 23.Juli 1985 wurde der Amiga im Lincoln Center in New York der Öffentlichkeit vorgestellt. Selbst Andy Warhol war bei der Premierenfeier dabei. Er hatte bei der Demonstration die Bilder in Echtzeit bearbeitet. Die Zeitschrift "Personal Computer" machte daraus die Titelseite: "Commodores everything Mashine !" Durch diese Demo haben sich auch viele Musiker mit dem Amiga beschäftigt. Warhol hatte bis zu seinem Tod 1987 Amigas benutzt. Der Knalleffekt war aber ein Programm, das aus dem Amiga einen IBM-XT machte: Transformer. Die Presse in Amerika war begeistert. Seit jenem Tag gehörten IBM PC´s, Apple Mac´s und andere Siliconwunder des Jahrzehnts der Vergangenheit an. Vor allem die Multitaskingfähigkeiten des Amiga gefiehlen dem Publikum. Im November wurden Unterlagen über die Erweiterungskarten ZORRO-I veröffentlicht. Viele Mitarbeiter der ersten Stunde, darunter R.J. Mical und Carl Sassenrath verliessen um diese Zeit die Firma Commodore. Ende des Jahres kam auch ein neues OS, das Amiga OS 1.1 1986Das Jahr der Premiere in Europa. Diese fand in Frankfurt/Main statt. Im März wurde auf der Messe World of Commodore die neue Version 1.2 des Betriebssystems vorgestellt. Im Sommer 1986 tauchten wieder Gerüchte über neue Amigamodelle auf. Es war vom Amiga 2000 und 2500 die Rede.Commodore hatte damals auch finanzielle Probleme, durch die mehrere Mitglieder der Amigaabteilung entlassen werden mussten. Davon wurde durch die Meldung von einem Baby - Amiga abgelenkt. Er wurde mal als 1987
1988Erst 1988 war die magische Zahl - 1 Mio verkaufter Geräte erreicht. Die zweite Mio Grenze wurde anderthalb Jahre später vorwiegend in Deutschland erreicht. Dann gab es erst den Aufschwung in England - 1 Mio Einheiten pro Jahr. Aber für Commodore kam das eigendlich zu spät. Die Amigaabteilung in Los Gatos wurde im Frühjahr 1987 geschlossen. Commodore hätte gerne bestimmte Leute behalten, sie waren aber nicht bereit zur Ostküste umzuziehen. Sie wurden dann zu Beratern und erhielten je nach Bedarf befristete Aufträge von Commodore. Durch die Schliessung von Los Gatos wurde die Weiterentwicklung um acht bis neun Monate verzögert und es ging viel Schwung verloren. Zur CEBIT 1988 kam dann der Amiga 2500. Dahinter versteckte sich ein normaler Amiga 2000 mit verschiedenen Zusatzkarten. Solche Geräte waren in Europa nicht gefragt. Die einzige Neuigkeit des Jahres war die Festplatte A590 für den Amiga 500. 1989In der ganzen Welt, mit Ausnahme der USA war der Amiga längst ohne grosse Werbecampagne zum Begriff geworden. Aber Commodore machte wieder einen Fehler. Sie setzten alles daran, die bisherigen IBM Kunden zum Amiga zu bekehren, indem sie die Deutschen PC-Clones auch in den USA vermarkteten. In Europa genossen sie aus der Zeit der PET Reihe einen Ruf als Lieferant von Bürocomputern und lange Zeit vor IBM. In den USA dagegen war das Image der Spielecomputer vielmehr dominierend. Alle diese Versuche dieses Image zu verlieren sollten in den kommenden Jahren die Weichen für das spätere Scheitern von Commodore stellen. Am 11 Oktober wurde das Amiga Relaunch mit Veranstaltungen in New York und Los Angeles gefeiert. Bald machte das Gerücht die runde, es werde an einer Laptop Ausführung des Amiga gearbeitet, welche Arrow heissen solle. Aber aus irgendwelchen Gründen hatte Commodore an einem Laptop kein Interesse mehr und das Projekt wurde schon als Prototyp gestrichen. Die Firma Micromonemtum und Gigatron hatten ebenfalls an einem Laptop gebastelt, sie wurden aber niemals gebaut, weil Commodore keine Lizenzen vergeben wollte. 1990Im März 1990 wurde auf der Defcom das Geheimnis gelüftet: Keine Spielekonsole, sondern ein neues Kombigerät, eine Amiga-CD Kombination. Damit wurde eine Phase eingeleitet, in der erstmals seit drei Jahren neue Modelle zu sehen waren. Im April wurde die Premiere des Amiga 3000 und des Amiga Vision gefeiert. Andere Firmen lagen hinter Commodore zurück. Auf der CES wurde der Commodore Interactiv Grafiksplayer, besser bekannt unter dem Namen Commodore Dynamit Total Vision, kurz CDTV vorgestellt. Die Marteinführung von CDTV wurde jedoch auf 1991 verschoben, um sicherzustellen das es auch genügend Software geben werde. Dann eine überraschende Wende: Auf dem Höhepunkt des Amiga 500 wurde er abgesetzt und durch den 500+ mit ECS Chips und Kickstart 2.0 ersetzt. Plötzlich funktionierten etliche Spiele auf den 500+ nicht mehr; sogar Spieleentwickler waren überrascht. 1991Im Februar waren die ersten Prototypen des AA - Chipsatzes fertig. Sie wurden in einige wenige Entwicklungsgeräte eingebaut. Ein 1992Die Firmenleitung ordnete fuer 1992 die Entwicklung eines Gerätes fuer die Marktlücke zwischen Amiga 600 und Amiga 3000 an. Der Amiga 2200 wurde jedoch von allen Niederlassungen abgelehnt. Die kritische Finanzlage spitzte sich immermehr zu. Grünes Licht für AGA. Aus den Entwürfen für Amiga 3000+ und Amiga 2200 entsteht der Amiga 4000 mit Betriebssystem 3.0. Obwohl der Amiga 4000 endlich mit AGA-Chips ausgeliefert wird, ist die 1993
1994Commodore ist am Ende. 25 April - Es werden Entlassungen bekanntgegeben. Nur noch 30 Mitarbeiter bleiben - auf dem Höhepunkt von Commodore waren es einmal über 1000. 29 April - Auf den Bahamas reichen mehrere Niederlassungen den Auflösungsantrag ein. Commodore ist Pleite 1995Mitte Februar wurde es dann plötzlich wieder sehr hektisch um den Amiga. Es gingen Meldungen über den Ticker, Escom habe vom Deutschen Konkursverwalter für ca 1.4 Mio $ das Commodore-Logo gekauft. Am 21. April, ein Jahr nach dem Commodore den Antrag auf freiwillige Liquidation gestellt hat, ist das Rätsel über die Zukunft des Amiga endlich beendet. Die Escom AG hatte sämtliche Rechte der Commodore Gruppe im Rahmen einer Auktion in New York erworben. Die Transaktion umfasst alle Rechte am geistigen Eigentum, der Technologie, dem Warenzeichen und den Patenten von Commodore und Amiga. Escoms Zauberformel für diesen Herbst hies: Amiga 1200 inklusive CD Rom Laufwerk für unter 1000 Mark. Dieser Computer ist im Multimediabereich preislich einfach unschlagbar und im PC Markt muss man dafür deutlich mehr ausgeben. Escom kündigte auch an, das ein neuer Amiga entwickelt werden soll - z.B. einen Amiga 1300 inklusive CD Rom Laufwerk. Man könne sich auch vorstellen einen PowerPC Prozessor zu verwenden. Über 40000 Geräte wurden 1995 abgesetzt. 1996Auf der CEBIT 1996 wurde das Amiga Surf Paket vorgestellt. Es bestand aus einem Amiga 1200, einer 260 MB Festplatte, einem 14K BPS Modem und der kompletten Internetsoftware. Das alles noch zum Preis von 1200 Mark. Mitte 1996 platzte dann erneut eine Bombe: Amiga Technologies soll verkauft werden. Mitte April gab Escom bekannt, das man sich vom Amiga trennen will. Genau ein Jahr nachdem man den Amiga bei der spektakulären Auktion in New York ersteigerte. Ein Interessent war schnell gefunden: Viscorp. Die in Chicago ansässige Firma entwickelte und produzierte Interactive TV Settopboxen. Viscorp hat angekündigt, den Amiga als Computer weiterzuführen und die PowerPC Entwicklung weiter voranzutreiben. Ende November 1996 viel dann der Vorhang nach dem letzten Akt des grössten Schmierentheaters, das die Fangemeinde in der traditionsreichen Vergangenheit des Amigas je erlebt hatte. Viscorp musste endlich Farbe bekennen und den Sack auf machen. Was dabei heraus kam, war nichts als heiße Luft und die Gewissheit, das Amiga Technologies und deren Konkursverwalter zugegebenermassen gutgetarnten Traumtänzern und vom Boden der Tatsachen abgehobenen Visionären auf den Leim gegangen waren. 1997Wieder ein neuer Besitzer von Amiga, diesmal ist es Gateway 2000. Ende 1997 gab es dann immer noch keine neuen Amigas, doch es wurden Lizenzen zur Herstellung durch andere Firmen vergeben. Die Firma DCE stellte zwei neue Amiga Modelle vor: den Amiga 5000 und den Amiga 6000. Sie sollten die Nachfolger des Amiga 4000T werden. Beide Geräte sollten in ein Towergehäuse eingebaut werden und eine völlig neu überarbeitete Hauptplatine bekommen. Beide Modelle waren auf der Computer 1997 bereits in Action zu sehen. Der Amiga 5000 sollte im Frühling 1998 erscheinen, und der Amiga 6000 sollte kurz darauf folgen. 1998Ende 1998 gab es mal wieder neues zum OS 3.5 zu berichten: Es werde für die bisher bestehenden Amigas entwickelt, unterstütze aber auch PowerPC Karten. Darüberhinaus hat Amiga Inc. auch Systemvoraussetzungen definiert, die ein Amiga mindestens erfüllen sollte, um mit dem Os 3.5 sinvoll arbeiten zu können: CD Rom Laufwerk, Festplatte, 68020 CPU, OS 3.1 Rom und mindestens 4 MB Fastram. Mehr Speicher, eine Grafikkarte, ein Modem sowie ein schnellerer Prozessor werden allerdings empfohlen. Die optimale Ausnutzung des OS werde allerdings erst auf einem Amiga mit 68060 & PowerPC CPU möglich sein, der über eine 16 BIT Soundkarte und 32 MB Arbeitsspeicher verfügt. Der Erscheinungstermin wurde auch wieder mal auf Frühling 1999 verschoben. 1999Auch für den neuen Amiga wurden jetzt erste Details herausgegeben. Auf der World of Amiga 1999 gab es erstmals das Design des neuen Amigas zu sehen, den Amiga MCC. Im Oktober gab es dann wiedermal neues: Das Betriebssystem OS 3.5 wurde ausgeliefert. Jim Collas verlies Amiga Inc. Der Mann, der den Amiga innerhalb von acht Monaten auf einen ganz neuen Weg gebracht hat, wurde Abgetreten - es folgte Tom Schmidt. Mit dem Weggang 2000Amino - Das sind vorallem erstmal Fleecy Moss und Bill McEwen. Sie sind zwei ehemalige Amiga Mitarbeiter die es sich zur Aufgabe gemacht haben, den Amiga wieder nach vorne zu treiben. Bill sagte dazu in einem offenen Brief an die Amigagemeinde: Etwas möchte ich von Anfang an klarstellen - Amiga wurde von Gateway wegen der Patente gekauft, wir erwarben Amiga wegen der Leute. Zum ersten mal ist der Amiga in Hände übergeben worden, die ihn wirklich zu schätzen wissen. Der neue Amiga solle noch Ende 2000 erscheinen. Die Entwicklermaschine solle im Mai oder Juni jedem Anwender zugänglich gemacht werden. Die Entwicklermaschine baut auf einem AMD K6-2 500 MHz Prozessor auf. Sie hat 64 MB Ram und eine Geforce 256 - auf dem das TAO System sehr gut laufe. Entscheidend sei aber der Virtuelle Prozessor, der bereits auf X86, PowerPC, MIPS, ARM, SH4 und anderen Superprozessoren, die bald angekündigt würden lauffähig sei.
|
| LAST_UPDATED2 |




Auf der CES 1987wurde dann das Geheimnis über die neuen Amigas gelüftet. Amiga 500 und 2000 hießen die neuen; dem alten Gerät wurde nachträglich die Bezeichnung Amiga 1000 verpasst. Der A500 war als Low-End Gerät für den Heimnutzer gedacht. Der A2000 sollte den Vorstoß in die von IBM beherrschte Bürocomputerwelt einleiten.
Seit 1993 wird der Nachfolger das CD32 auf der Grundlage des Amiga 1200 entwickelt. Alle sind mit dem Entwurf zufrieden. Das CD32 ist sowohl Spielekonsole, als auch zu einem richtigen Computer erweiterbar und kann als preiswerter Multimediatreiber eingesetzt werden. Leider reichen die Mittel für die Serienproduktion nur für 100000 Geräte, wovon allein in England 50000 verkauft wurden. Einige Leute sagen, das Commodore mit etwa 400000 CD32 hätte überleben können. Alles fällt der Finanznot nach und nach zum Opfer. Es findet keine Neuentwicklung mehr statt. Das AAA Projekt wird eingestellt, obwohl die ersten Chips bereits existierten. Commodore kann die Lieferanten nicht mehr bezahlen. Nur an dem MPEG-Modul zum CD32, am Amiga 4000T und am Betriebssystem 3.1 wird weitergearbeitet